fridays for future am Marschweg

fridays for future am Marschweg


Unsere Erde ist schön und lebenswert.

Liebe Erwachsene und Kinder, passt bitte auf sie auf!

Sie ist so groß und so bunt. Der Sommer, der Winter, der Frühling und der Herbst sind schön. Die Pflanzen im Herbst sind so schön bunt und die feuchten Wiesen mit den vielen Blumen machen die Erde lebenswert. Ich mag es, am Wegrand Beeren zu pflücken. Die Erde ist schön, weil man draußen spielen kann und wenn es Kletterbäume gibt. Es bringt Spaß, sich in den Dreck zu schmeißen. Ich mag Wiesen, auf denen in der Mitte ein einziger Baum steht. Und ich mag Waldränder und Büsche. Wenn ich Glück habe, sehe ich Rehe am Waldrand. Pflanzen sind schön. Es gibt viele Bäume, die uns den Sauerstoff geben. Der Wald ist auch wundervoll, weil er so viel Schatten wirft, wenn es heiß ist. Im Sommer oder auch im Winter kann man auf die Wiese gehen und sich einfach mal entspannen.

Ich finde es schön, wenn wir Abendbrot essen und ein Igel zu uns auf die Terrasse kommt. Wir mögen es, Eichhörnchen zu beobachten, wie sie Nüsse holen und sie fressen. Und wenn Vögel über ihrem Essen kreisen ist das spannend. Ich freue mich, wenn plötzlich ein Hase über die Straße läuft. Und ich mag es, wenn Hunde und Katzen um mich herumschleichen. Tiere sind sehr wichtig für mich, weil man mit ihnen kuscheln kann. Im Museum kann ich auch sehen, wie viele verschiedene Tierarten es gibt. Die Vögel zwitschern, sonst wäre es langweilig.

Wir mögen die Erde, weil es Pferde, Ponys und andere süße Tiere gibt. Weil man auf Wiesen, am Strand und im Wasser die Freiheit auf dem Pferderücken spüren kann, ganz egal wo. Die Natur ist wunderbar, weil man frei ist und neue Sachen entdecken kann. 

Am Meer ist es schön, wenn das Wasser klar ist und ich biszum Grund sehen kann. Ich plansche gern und man kann auf den Wellen reiten. Am Strand kann ich liegen und lesen. Wir können so schön draußen spielen. Und draußen kann man zelten und grillen. Der Sonnenuntergang in Japan gefällt mir sehr gut. 

Die Häuser sind auch gut, dann muss man nicht auf der Straße leben. Im Schwimmbad ist es cool. Ich mag die schönen weißen Tücher, mit denen man Babys sauber macht und die schönen goldbraunen Chickenwings. Elektroautos mag ich auch. Wenn man kein Auto hat, kann man nicht fahren. Ich mag die Schule, ohne die lernt man nichts. Es ist gut, dass es Spielzeug gibt. Prima, dass es Jungs und Mädchen und Erwachsene gibt. Besonders die Mutter, denn sie hat uns zum Leben erweckt. Schön, dass es die 3b gibt und mich. Alles ist gut. Ich mag die Erde, weil ich leben kann.

Die Erde ist schön, weil da unsere Familien und Freunde sind – und das soll bitte auch so bleiben!

Unsere Erde ist eine wunderschöne Welt!

Eine Zusammenstellung aus der 3b

Der Frühling scheint zu kommen und wir genießen den Sonnenschein. Trotzdem haben viele von uns das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Der Klimawandel macht sich bemerkbar. An unserer Schule wird bislang nur wenig darüber gesprochen, obwohl es gerade die Generation unserer Kinder betrifft.

Jugendliche in aller Welt haben die Angelegenheit selbst in die Hand genommen.  Viele von ihnen versammeln sich jeden Freitag unter dem Motto

fridays for future

um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Die Grundschulkinder sind hierfür noch zu jung. Dennoch sollten wir die Kinder nicht unterschätzen! Der Klimawandel ist auch in ihren Köpfen vielfach schon angekommen.

In Gesprächen, die ich mit Jugendlichen geführt habe, war ich beeindruckt, wie sicher diese jungen Menschen sind, dass sie noch etwas ändern können. Man muss nur entschlossen sein. Und es gibt viele Möglichkeiten, auf allen Ebenen.

Diese Zuversicht und die Entschlossenheit möchte ich an die Kinder der Schule Marschweg weitergeben.

Freitags besteht zukünftig die Möglichkeit an Initial–Angeboten teilzunehmen, die ich in den nächsten Wochen anbieten und durchführen werde. Ich möchte informieren und konkrete Handlungsperspektiven aufzeigen. Zunächst sind die dritten und vierten Klassen im Klassenverband eingeladen, die das Thema dann nach Interesse in ihrem Unterricht weiter behandeln können.

Wie intensiv das Thema an unserer Schule behandelt werden wird, hängt von den Klassenlehrern, den Kindern und Ihnen ab.

Vielleicht mündet das Engagement der Schule Marschweg ja in einem Fest der Zuversicht, dass wir etwas ändern können, wenn wir es nur wollen. Alle sind eingeladen, die Ideen der Kinder zu unterstützen.

Birgit Alpers

Fachleitung Sachunterricht